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Mumienschlafsack im Test: The North Face Aleutian

Mumienschlafsack im Test: The North Face Aleutian Foto: North Face

Im dritten Test will ich euch meinen Mumienschlafsack Aleutian von North Face vorstellen. Ich habe ihn gekauft, weil er für mich den besten Kompromiss zwischen Preis, Gewicht und Wärmeleistung darstellt. Ich habe ihn während meiner gesamten Weltreise bei mir gehabt und habe es nicht bereut. In den wichtigen Situationen hat er mir zuverlässig zur Seite gestanden. Wie ich zu dieser Kaufentscheidung gekommen bin, und ob der Mumienschlafsack sein Versprechen gehalten hat, gibt es im folgenden Test zu lesen.

Vergleich der Mumienschlafsäcke

Zuerst einmal will ich noch etwas genauer ausführen, warum ich ihn gekauft habe. Dazu vergleiche ich ihn mit dem Mountain Equipment Starlight II, der 2008 vom Outdoor-Magazin als Kauftipp empfohlen wurde.

Mumienschlafsack Mountain Equipment
Starlight II
Northface Aleutian
Gewicht 1509g 1545g
Länge 185cm 183cm
Komfort-Bereich 3°c
Limit-Bereich -2°C -2°
Extrem-bereich -17°C -19°C
Preis (Bergfreunde.de) 109,95€ 109,95€

Hier wird deutlich, dass der North Face bei gleichen Daten, aber dem günstigeren Preis die Nase vorn hat. Nach weiterer Suche habe dann die amerikanische Seite trailspace.com gefunden, wo schon einige Käufer ihre Erfahrungen mit diesem Schlafsack berichtet haben. Besonders wichtig für mich war, dass die Meisten feststellten, er würde auch auch noch im Bereich 0°C (32° Fahrenheit) warm halten. Deshalb habe ich mich für diesen Mumienschlafsack entschieden. Ich hatte nämlich vor ein paar Touren zu machen, wo solche Temperaturen vorkamen.

Bestandene Härtetests in Tasmanien und Patagonien

Meine eigenen Erfahrungen deckten sich dann mit den Erfahrungsberichten. Beim Overlandtrack auf Tasmanien (Australien) fiel dann schließlich die Temperatur auch mehr als einmal knapp über den Gefrierpunkt, obwohl das Klimadiagramm Durchschnittstemperaturen von 10°C im Dezember angibt. Der Schlafsack hielt mich aber trotzdem angenehm warm. Im Torres del Paine National Park in Patagonien (Chile) gerieten wir dann sogar in einen Schneesturm, weil es dort keine ordentliche Karten mit Höheinformationen gab. Das war eine der prägendsten Erfahrungen auf meiner Weltreise. Glücklicherweise hatten wir auf den Rat gehört, das zweite Set warme Klamotten wassergeschützt zu verpacken und einen ordentlichen Schlafsack mitzunehmen. In dieser Nacht haben wird dann doch etwas gefrohren, aber es waren laut Thermometer auch -5°C und das ist schon kälter als die Limit-Temperatur.

Fazit

Aufgrund dieser Erfahrungen kann ich nur feststellen, dass sich die intensive Recherche gelohnt hat. Für mich war er der ideale Begleiter auf meiner Weltreise. In Asien habe ich ihn zwar nicht so oft gebraucht. Aber bei ein paar herruntergekommen Unterkünften diente er dort als Hygiene-Schutz. Wer nur dort reist, würde auch ohne auskommen. Wer aber wie ich vorhat, ab und zu auf  Treks zu gehen, wo Temperaturen von 0°C vorkommen können, dem ist dieser Mumienschlafsack wärmstens empfohlen. Wenn kältere Temperaturen als 0°C erwartet sind, dann sollte vielleicht ein Daunenschlafsack gewählt werden. Diese haben zwar den Vorteil bei geringerem Gewicht besser zu wärmen , kosten aber auch deutlich mehr und sind in Ländern mit hoher Luftfeuchtigkeit schwer zu pflegen und können dort verklumpen.

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