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Wurfzelt im Test: EPE Speedy 2 Seconds Tent

Wurfzelt im Test: EPE Speedy 2 Seconds Tent Foto: EPE

Heute möchte ich euch das Wurfzelt „Speedy 2 Seconds Tent“ von EPE aus Australien vorstellen. Dieses Zelt ist aber nahezu baugleich zum „2 Seconds“ von Quechua, was auch in Deutschland erhältlich ist. Dieses Zelt wird etwas anders gefaltet und ist so im gefalteten Zustand kleiner. Wir haben dieses Zelt über 3 Monate so ziemlich jedes Wochenende genutzt und haben festgestellt, dass die Wurffunktion sehr nützlich ist.  Die Qualität überzeugte aber leider nicht.

Warum werfen so toll ist

Die Zeitersparnis beim Aufbau des Zeltes ist enorm. Wenn das Speedy schon fest im Boden mit den Karabiner verankert ist, fädelt man beim normalen Zelt noch das Gestänge ein. Ich schätze am Ende hat der Aufbau des Speedy Zeltes nur noch 5 Minuten gedauert. Für ein normales Zelt brauche ich dagegen 20 Minuten. Besonders bei Regen spielt das Speedy seine Vorteile aus: Bis man im Trockenen sitzt, vergehen nicht mal 1o Sekunden. Der Abbau ist auch einfacher als gedacht. Man sollte es jedoch mindestens einmal mit einem Video geübt haben. Selbsterklärend ist es nämlich nicht. Der andere Pluspunkt des Speedy-Zeltes ist das Gewicht. Mit nur 2,5 kg ist es leichter als die meisten anderen Zelte in dieser Preisklasse.

Leider war das Speedy nicht komplett dicht

Damit ist es aber schon leider vorbei mit den Vorteilen dieses Wurfzeltes. Die Heringe selbst waren recht schwach, so dass diese bei etwas härterem Boden schnell verbogen. Fürs Trekking ist das Zelt damit völlig ungeeignet. Bei Sturm ist man darauf angewiesen, dass das Zelt hält. Auf dem Campingplatz muss man dann wenigstens nicht um sein Leben bangen. Leider ließ auch die Dichtigkeit etwas zu wünschen übrig. Bei starken Regen fing es manchmal an leicht hereinzutropfen. Von unten ließ das Zelt aber keine Feuchtigkeit eindringen. Ob die Zelte von Quechua dicht sind, kann ich aber nicht sagen.

Ein wenig mehr Platz hätte auch nicht gestört

Beim Platzangebot kann dieses Zelt leider auch nicht punkten. Die Version für 2 Personen reichte gerade mal für 2 Personen. Wenn beim Trekking auch noch die Rucksäcke Platz finden sollen, müssen diese entweder als Kopfkissen oder als „bequeme“ Fußablage herhalten. Dafür gibt es aber die 3 Personen-Version, wo man zu zweit keine Probleme haben sollte. Das Zelt von Quechua ist rein von den Abmessungen sogar noch etwas kleiner.

Fazit

Als Fazit muss ich sagen, dass ich das Speedy 2 Seconds Tent nicht jedem empfehlen kann. Wer nur ab und zu zeltet und das Aufbauen noch nie leiden konnte, der kann sich mit dem Speedy sicher anfreunden. In Deutschland ist dann die Version von Quechua das Zelt der Wahl.

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